CityEL

cityelGeschichte von CityEL

CityELDas CityEL ist ein dreirädiges Leichtelektromobil und ist das meistproduzierte Produkt seiner Art in Europa. Es ist für den Transport einer erwachsenen Person konstruiert. Optional kann zusätzlich ein Kind bis zu 8 Jahren oder 38kg oder 1,50m transportiert werden, das hinter dem Fahrer umgekehrt zur Fahrtrichtung sitzt und durch ein Gurtsystem gesichert wird.

Das CityEL ist als Pkw für den Straßenverkehr zugelassen, kann jedoch in geschwindigkeitsreduzierter Form auch als Leichtkraftfahrzeug zugelassen werden und mit Versicherungskennzeichen bewegt werden.

Geschichte
Das CityEL wurde unter der Bezeichnung Mini-El von der dänischen Firma El Trans AS in Randers, Dänemark entwickelt und 1987 auf den Markt gebracht. Nachdem die Entwicklerfirma die Produktion im Juni 1991 aufgeben musste, wurde die Firma von einem deutschen Investor übernommen und der Firmensitz in das bayrische Aub verlegt. Der aktuelle Produktionsstandort liegt in Aub-Baldersheim. Seit der Erstvorstellung als geschlossene Basic-Version wurden neben zahlreichen technischen Verbesserungen, die insbesondere den Antrieb und das Batterie-/Ladesystem betrafen, auch neue Karosserievarianten vorgestellt, so ein Cabrio (welches später wieder eingestellt wurde), als auch eine halb-offene OpenFun-Version.

Technik
Die meisten CityELs sind mit einem Reihenschlussmotor (Thirge Titan) ausgestattet, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 45-55 km/h und besitzen eine Reichweite bis 50 km. In letzter Zeit wird überwiegend das Modell FactFour produziert, das mit einem Permanentnebenschlussmotor (Höchstgeschwindigkeit 63 km/h) je nach Streckengegebenheiten und Zustand der Batterien bis 70 km Reichweite mit einer Batterieladung erzielt. Danach muss das Fahrzeug für 3 bis 6 Stunden zum Aufladen an die Steckdose. Als Akkumulator dienen in den meisten Fällen Bleibatterien, doch kommen mittlerweile auch NiCd- und Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Ab Mitte 2008 wird voraussichtlich auch ein Lithium-Polymer-Akku ab Werk verbaut werden. Damit wären Reichweiten bis 300km bzw. eine deutliche Gewichtsreduzierung erreichbar. An der Entwicklung eines Modells mit Brennstoffzellen wird nicht mehr gearbeitet.

Der Energieverbrauch liegt je nach Modell zwischen 3,5 und 9 kWh/100 km. Ein Liter Benzin enthält zum Vergleich 8,9 kWh.

Hintergrund zum Fahrzugkonzept
Als Leichtkraftfahrzeug wurde beim CityEL bereits sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb auf geringen Ressourcenverbrauch Rücksicht genommen. Das heutige Mobilitätsverhalten ist mit den vorhandenen Fahrzeugkonzepten nur wenig auf umweltfreundlich und nachhaltig produzierte Kraftstoffe ausgerichtet. Dies ist jedoch bei Fahrzeugen wie dem CityEL oder dem Twike der Fall: Der Verbrauch liegt bei unter 10 kWh/100 km. Der Elektroantrieb kann auch durch erneuerbare Energien betrieben werden. Die fehlenden lokalen Schadstoff- und Geräuschemissionen entlasten Ballungsgebiete. Der Elektromotor ist im Stop-and-Go-Verkehr der Innenstädte wesentlich effizienter als jeder Verbrennungsmotor. Hintergrund bei diesem Fahrzeugkonzept ist auch, dass der größte Anteil aller Fahrten mit nur wenigen Passagieren auf Kurzstrecken stattfinden.

Die meisten Besitzer der Fahrzeuge schätzen die Eigenschaften, wie den geringen Energieverbrauch, den geringen Verschleiß, die geringen Versicherungskosten, die geringe KFZ-Steuer und die daher geringen laufenden Kosten, den geringen Platzbedarf (dadurch auch weniger Parkraumprobleme), die geringen Lärmemissionen des Antriebs, die Abgasfreiheit und den geringen Materialverbrauch bei der Herstellung.

Im Vergleich zu Zweirädern (von Fahrrad bis Motorrädern) bietet das CityEL bessere Mitnahmemöglichkeiten für Gepäck, Schutz vor Regen und eine bessere passive Sicherheit. Herkömmliche PKW bieten dagegen besseren Komfort und Platzangebot für Passagiere und Gepäck, eine bessere passive und aktive Sicherheit sowie eine bessere Reichweite. Die Kleinserientechnik des CityEL ist nicht so ausgereift, wie man es von industriellen Großserien gewohnt ist.
 


 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel CityEl aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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Geschichte des Herstellers: http://de.wikipedia.org/wiki/CityEl

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